Neue Promotor*innen in Bremen

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Zum 01. April haben drei neue Fachpromotor*innen ihre Arbeit im Land Bremen aufgenommen. Wir heißen sie herzlich Willkommen und stellen sie, ihre Arbeitsbereiche und die Trägerorganisationen im Folgenden näher vor:

 

 

 

 

Söhnke Helms - Entwicklungspolitischer Regionalpromotorin für Bremerhaven

E-Mail: helm[a]nsf-bremerhaven.de

Arbeitsschwerpunkte: Der Regionalpromotor wird Akteure aus Wirtschaft, Staat und Zivilgesellschaft miteinander in Kontakt bringen und vernetzen. Im Rahmen von Kampagnen und Projekten wird der Regionalpromotor den Menschen in Bremerhaven wichtige entwicklungspolitische Themen wie die Sustainable Development Goals vorstellen und als Multiplikatorin fungieren. Er wird zudem ehrenamtliches Engagement in Bremerhaven fördern und mit Beratungs- und Qualifizierungsangeboten unterstützen.

Träger dieser Stelle ist das Nord-Süd-Forum Bremerhaven e.V. Der Verein bildet ein Bündnis aus verschiedenen Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen und setzt sich in seiner Arbeit mit der Nord-Süd-Problematik sowie mit Menschenrechts- und Umweltfragen auseinander. Zur Website des Nord-Süd-Forums geht es hier.

 

Virginie Kamche – Fachpromotorin Migration, Diaspora und Entwicklung
E-Mail: virginie.kamche[a]anb-bremen.de

Arbeitsschwerpunkte: Beratung, Qualifizierung und Vernetzung von Nichregierungsorganisationen und weiteren Akteuren im Bereich Migration, Diaspora und Entwicklung bilden den Kern der Arbeit der Promotorin. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Unterstützung und Stärkung freiwilligen Engagements von Migrant*innen und Geflüchteten, um deren Teilhabe auszubauen. Wichtige Ziele: Die Sichtbarkeit und Vernetzung migrantischer NROs, Akteure und (Selbsthilfe-)Organisationen zu verbessern und die entwicklungspolitische Arbeit für Migrant*innen und Geflüchtete zu öffnen.

Träger dieser Stelle ist das Afrika Netzwerk Bremen e.V. Der Verein engagiert sich seit 2010 in Bremen und umzu für eine Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Migrantenorganisationen und anderen Akteur*innen der Zivilgesellschaft ein. Zur Website des Afrika Netzwerks Bremen geht es hier.

 

Fabio Nicoletti – Fachpromotor Umwelt, Klima und Wasser
E-Mail: nicoletti[a]borda.de

Arbeitsschwerpunkte: Kern der Arbeit des neuen Fachpromotors sind die Aufbereitung und Vermittlung der Themen Klimawandel & -politik, Energie- & Ressourcenverbrauch und die (globale) Wasserversorgung & -entsorgung im nationalen wie internationalen Kontext. Die aktuellen Probleme und Entwicklungen auf diesen Gebieten und deren Folgen – direkte wie indirekte – sollen sichtbar gemacht und vermittelt werden, um weitere Menschen zum Engagement zu bewegen und um bereits aktive Organisationen im Dialog mit politischen und wirtschaftlichen Akteuren besser aufzustellen. Auf dem Programm steht auch die weitere Vernetzung von Akteuren und Initiativen, die in diesem Bereich aktiv sind.

Träger dieser Stelle ist BORDA e. V. (Bremen Overseas Research & Development Association). Der Verein ist mit einem Netzwerk aus lokalen Partnerinitiativen und Lokalbüros in 25 Ländern weltweit aktiv. BORDA möchte so die Lebensbedingungen von Menschen verbessern und Armut bekämpfen. Zur Website von BORDA geht es hier.

 

Bisher gab es im Land Bremen bereits zwei Promotorinnen:

Birte Asja Detjen – Promotorin für soziale Kriterien in der öffentlichen Beschaffung
E-Mail: birte.detjen[a]ben-bremen.de

Arbeitsschwerpunkte: Die Vernetzung von Wirtschaft, Beschaffungsstellen, Zertifizierern und Zivilgesellschaft sowie der Dialog mit Verwaltung und Politik. Zudem gehören Beratung, Lobby- & Advocacyarbeit sowie die Durchführung von Workshops, Konferenzen und Unternehmerdialogen zu beschaffungsrelevanten Themen zu ihren Kernarbeitsbereichen. Im Verbund mit zivilgesellschaftlichen Fachorganisationen und Beschaffungsstellen auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene arbeitet die Promotorin so an der Implementierung von sozial-ökologischen Mindeststandards in die Richtlinien und Regeln öffentlicher Beschaffung im Land Bremen.

Träger dieser Stelle das Bremer entwicklungspolitische Netzwerk e.V.. Das BeN beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Sustainable Development Goals der UN, nachhaltiger Beschaffung, jungem Engagement sowie Sport und Entwicklung. In seiner Funktion als Landesnetzwerk betreibt es zudem Lobby- und Advocacyarbeit für Themen der Entwicklungspolitik und –zusammenarbeit und vernetzt alle relevanten Akteure und Organisationen im Land Bremen miteinander

 

Ana María Becker – Promotorin für fairen Handel
E-Mail: a.becker[a]bizme.de

Arbeitsschwerpunkte: Die Promotorin für fairen Handel befasst sich mit der Durchführung von Bildungsveranstaltungen und Mitmachangeboten zum Thema fairer Handel, der Stärkung, Unterstützung und weiteren Vernetzung bestehender Organisationen und Netzwerke im Themenfeld und der Erschließung neuer Zielgruppen. Darüber hinaus wichtig sind die Förderung entwicklungspolitischen Engagements sowie das Führen von Dialogen mit Wirtschaftsvertreter*innen.

Träger dieser Stelle ist das Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung e. V. Der Verein hat seine Arbeitsschwerpunkte auf den Themen Fairer Handel, nachhaltiger Konsum, nachhaltiger Tourismus, Zugang Wasser und sauberer Kleidung und bietet Beratungs- und Weiterbildungsangebote an. Zudem unterhält das biz in seinem Infozentrum eine Bibliothek aus Büchern, Zeitschriften und DVDs zu diesen Themen.

Hier geht es zur Website des bundesweiten Promotor*innenprogramms, dort finden sich weitere Informationen über das Programm und alle deutschlandweit aktiven Promotor*innen.

 

 

Das Promotor*innenprogramm wird im Land Bremen gefördert von:

SUBV Logo

Gefördert von Engagement Global aus Mitteln des:

bmz logo 4c

Geföordert durch:

Hansestadt Bremen Bingo Logo

 

HP_Uwe_84x81„Eine lebenswerte Zukunft für die Mehrheit der Bevölkerung auf dieser Erde hängt nicht nur von der eigenständigen Entwicklung in den armen Ländern ab. Die Fähigkeit der industrialisierten und reichen Länder ist gefordert, ihren Lebensstil durch Rücksicht auch auf den fernen Nächsten sowie auf den schonenden Umgang mit Ressourcen und Umwelt für die Zukunft auszurichten. Für diese Umorientierung brauchen wir eine starke Lobby, die das Thema internationale Gerechtigkeit in der Öffentlichkeit und gegenüber der Politik wach hält, wir brauchen hierzu das Netz der Bremer entwicklungspolitischen Gruppen.“

Uwe Ihssen (Ökumenische Initiative)

Arbeitsfelder

Ziele für nachhaltige Entwicklung

mdg2015

 

Sie sind Nachfolger der Millenniumsentwicklungsziele der Vereinten Nationen und wurden im September 2015 als neue UN-Entwicklungsagenda verabschiedet: Die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG). Die SDG verpflichten auch den Globalen Norden, eine sozialverträgliche und ökologische Entwicklung voranzutreiben. Das BeN macht mit Veranstaltungen und Aktionen auf die SDG aufmerksam.

   

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Beschaffung

Beschaffung

 

Ob Papier, Computer, Dienstkleidung, Pflastersteine oder Schulbänke: Die öffentliche Hand in Deutschland kauft jedes Jahr Produkte für ca. 360 Milliarden Euro ein. Doch: Unter welchen Bedingungen wurden diese Produkte hergestellt?

Das Land Bremen hat sich per Gesetz für eine ökologisch und sozial nachhaltige Beschaffung ausgesprochen. Das BeN begleitet den Prozess der Umstellung durch Seminare für Beschaffer*innen, Unternehmensdialoge und politische Lobbyarbeit.

 

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Fairer Handel

FiBlogo

 

Die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Menschen verbessern: Das ist das wichtigste Ziel des Fairen Handels. Denn: In vielen Ländern dieser Welt sind die Arbeitsbedingungen für Produzent*innen schlecht; ihr Einkommen reicht meist kaum zum Überleben. Fair gehandelte Produkte wie Kaffee, Schokolade oder Nüsse garantieren Kleinbauern und Arbeiter*innen eine Verbesserung ihrer Lebensbedingungen. Das BeN arbeitet gemeinsam mit vielen anderen Akteuren daran, den Fairen Handel in der Mitte der Gesellschaft zu verankern.

 

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Sport und Entwicklung

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Spielend wichtige Themen kennen lernen: Das ist das Ziel der Bremen Global Championship (BGC), einem entwicklungspolitischen Schulfußballturnier. Alle Klassen der 8. und 9. Jahrgangsstufe können daran teilnehmen – wenn sie aus dem Land Bremen sind. Neben dem sportlichen Ereignis stehen Aktivitäten rund um entwicklungspolitische Themen auf dem Programm. An unterschiedlichen „Lernstationen“ kommen die Schüler*innen während des Turniers mit globalen Fragen in Kontakt. So erweitern sie ihre Kompetenzen – und haben viel Spaß dabei!

 

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Junges Engagement – Entwicklungspolitisches Forum

JE bild

 

Gemeinsam aktiv werden und Stellung beziehen zu entwicklungspolitischen Themen!

Junge Menschen sind häufig Zielgruppe von entwicklungspolitischen Maßnahmen oder Projekten, ihre Partizipation und ihre Mitgestaltungsmöglichkeiten in größerem Rahmen sind aber begrenzt. Das entwicklungspolitische Forum bietet ihnen eine Plattform, um Informationen auszutauschen, gemeinsam aktiv zu werden und sich an entwicklungspolitischen Themen und Entscheidungen in Bremen zu beteiligen.

   

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Lobbyarbeit

lobbyarbeit

 

Als entwicklungspolitisches Landesnetzwerk sind wir Sprachrohr unserer Mitglieder – besonders bei der politischen Lobbyarbeit. Schriftliche Stellungnahmen und Gespräche mit Funktionsträgern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung haben das Ziel, die Interessen von Ländern des Südens in das politische und wirtschaftliche Handeln im Land Bremen zu integrieren. Ein wichtiger Erfolg ist die Verabschiedung entwicklungspolitischer Leitlinien durch den Bremer Senat.

  

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Gruppenberatung

gruppenberatung

 

Was müssen wir bei der Gründung einer Gruppe beachten? Wie und wo stellen wir Anträge? Und wie gewinnen wir engagierte Mitstreiter*innen? Mit solchen und ähnlichen Fragen können sich Mitglieder und andere Initiativen an das BeN wenden. Wir beraten Gruppen zu vielfältigen Themen und unterstützen sie bei der Bewältigung wichtiger Herausforderungen.

 

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