Projekte und Schwerpunkte des BeN

Das BeN ist ein entwicklungspolitisches Landesnetzwerk und konzentriert sich auf entwicklungspolitische Bildungs- und Lobbyarbeit in Bremen bzw. Deutschland. Anders als viele unserer Mitgliedsgruppen unterstützen wir keine Projekte in Ländern des globalen Südens.

Momentan haben wir folgende Arbeitsschwerpunkte:

 

 

mdg2015  

 UN-Entwicklungsziele

 

Sie sind Nachfolger der Millenniumsentwicklungsziele der Vereinten Nationen und wurden im September 2015 als neue UN-Entwicklungsagenda verabschiedet: Die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG). Die SDG verpflichten auch den Globalen Norden, eine sozialverträgliche und ökologische Entwicklung voranzutreiben. Das BeN macht mit Veranstaltungen und Aktionen auf die SDG aufmerksam.

 

 

 

 

Beschaffung

 Beschaffung

 

Ob Papier, Computer, Dienstkleidung, Pflastersteine oder Schulbänke: Die öffentliche Hand in Deutschland kauft jedes Jahr Produkte für ca. 360 Milliarden Euro ein. Doch: Unter welchen Bedingungen wurden diese Produkte eigentlich hergestellt?

Das Land Bremen hat sich per Gesetz für eine ökologisch und sozial nachhaltige Beschaffung ausgesprochen. Das BeN begleitet den Prozess der Umstellung durch Seminare für Beschaffer*innen, Unternehmensdialoge und politische Lobbyarbeit.

 

 

 

SuE2015Sport und Entwicklung

 
 
Spielend wichtige Themen kennen lernen: Das ist das Ziel der Bremen Global Championship (BGC), einem entwicklungspolitischen Schulfußballturnier. Alle Klassen der 8. und 9. Jahrgangsstufe können daran teilnehmen – wenn sie aus dem Land Bremen sind. Neben dem sportlichen Ereignis stehen Aktivitäten rund um entwicklungspolitische Themen auf dem Programm. An unterschiedlichen „Lernstationen“ kommen die Schüler*innen während des Turniers mit globalen Fragen in Kontakt. So erweitern sie ihre Kompetenzen – und haben viel Spaß dabei!
 
 
 
 
 
 

Junge Menschen sind häufig Zielgruppe von entwicklungspolitischen Maßnahmen oder Projekten, ihre Partizipation und ihre Mitgestaltungsmöglichkeiten in größerem Rahmen sind aber begrenzt. Mit der Etablierung des „Jungen entwicklungspolitischen Forums“ möchte das BeN jungen Menschen in Bremen eine Plattform geben, um sich zu vernetzen und sich an entwicklungspolitischen Prozessen zu beteiligen.

 

 

 

 

 lobbyarbeitLobbyarbeit

 

Als entwicklungspolitisches Landesnetzwerk sind wir Sprachrohr unserer Mitglieder – besonders bei der politischen Lobbyarbeit. Schriftliche Stellungnahmen und Gespräche mit Funktionsträgern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung haben das Ziel, die Interessen von Ländern des Südens in das politische und wirtschaftliche Handeln im Land Bremen zu integrieren. Ein wichtiger Erfolg ist die Verabschiedung entwicklungspolitischer Leitlinien durch den Bremer Senat.

 

 

 

gruppenberatung

Gruppenberatung

 

Was müssen wir bei der Gründung einer Gruppe beachten? Wie und wo stellen wir Anträge? Und wie gewinnen wir engagierte Mitstreiter*innen? Mit solchen und ähnlichen Fragen können sich Mitglieder und andere Initiativen an das BeN wenden. Wir beraten Gruppen zu vielfältigen Themen und unterstützen sie bei der Bewältigung wichtiger Herausforderungen.

 

"Zur Zeit der Deutschen" - Drei Jahrzehnte Kolonialherrschaft in der Südsee
Dienstag, 12. Dezember 2017, 19:00 Uhr
Palästina - Wie der Krieg die Demokratie untergräbt
Mittwoch, 13. Dezember 2017, 19:00 Uhr
Methodenstammtisch zum Globalen Lernen
Donnerstag, 14. Dezember 2017, 17:00 Uhr

HP_Uwe_84x81„Eine lebenswerte Zukunft für die Mehrheit der Bevölkerung auf dieser Erde hängt nicht nur von der eigenständigen Entwicklung in den armen Ländern ab. Die Fähigkeit der industrialisierten und reichen Länder ist gefordert, ihren Lebensstil durch Rücksicht auch auf den fernen Nächsten sowie auf den schonenden Umgang mit Ressourcen und Umwelt für die Zukunft auszurichten. Für diese Umorientierung brauchen wir eine starke Lobby, die das Thema internationale Gerechtigkeit in der Öffentlichkeit und gegenüber der Politik wach hält, wir brauchen hierzu das Netz der Bremer entwicklungspolitischen Gruppen.“

Uwe Ihssen (Ökumenische Initiative)