Fairer Handel

Um menschenwürdige Lebens- und Arbeitsbedingungen zu fördern, arbeiten die Importeure des Fairen Handels – unter ihnen gepa, el puente und dwp - mit vielen Produzent*innen und Kooperativen in Afrika, Asien, Lateinamerika und anderen Regionen des Globalen Südens zusammen. Sie garantieren ihren Partnern langfristige Beziehungen und weltmarktunabhängige, stabile Mindestpreise.

Weitere wesentliche Kriterien des Fairen Handels sind:

  • eine Fairhandelsprämie, die soziale Gemeinschaftsprojekte unterstützt
  • direkte Handelsbeziehungen ohne Zwischenhändler
  • eine transparente Produktionskette
  • Vorfinanzierung für Saatgut bzw. Investitionen, damit Produzent*innen sich nicht verschulden müssen
  • Unterstützung bei der Umstellung auf biologische Landwirtschaft

Durch politische Lobbyarbeit setzen sich Organisationen des Fairen Handels dafür ein, ungerechte Handelsbedingungen und -strukturen auf dem Weltmarkt zugunsten einer gerechten Wirtschaftsweise zu verändern. Und: Die Akteure des Fairen Handels in Deutschland engagieren sich mit entwicklungspolitischer Bildungsarbeit für ein bewussteres Einkaufsverhalten hier bei uns.

Auch das BeN steht für den Fairen Handel – und beteiligt sich mit vielen anderen Akteuren daran, ihn in der Mitte der Gesellschaft zu verankern.

Die Promotorin für Fairen Handel

IMG 0006b 3bdDie Stelle der Promorin für Fairen Handel ist beim Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz) angesiedelt. Dort ist Ana Maria Becker Ansprechpartnerin für die Wirtschaft, entwickelt Bildungs- und Mitmachangebot und ist für die Förderung entwicklungspolitischen Engagements, gerade in Bezug auf neue Zielgruppen, verantwortlich.

Weiterlesen: Die Promotorin für Fairen Handel

Faire Pause in der Bürgerschaft

KaffeEnde Mai konnten Bremer Politikerinnen und Politiker während einer Fairen Kaffepause Zeichen für Unternehmensverantwortung und Fairen Handel setzten. Ein Plakat der Aktion ist nun fertig.

Weiterlesen: Faire Pause in der Bürgerschaft

Podiumsdiskussion: Fair für Mensch und Tier

Am 3. März 2015 veranstaltete das BeN in Kooperation mit dem BUND Bremen und dem Bremer Tierschutzverein eine Podiumsdiskussion zum Thema „Fair für Mensch und Tier. Auch in Bremen?“. Die Landwirtschaftspolitik Bremens sollte bei dieser Gelegenheit in Bezug auf den Tier-, Umwelt- und Verbraucherschutz beleuchtet werden.

Weiterlesen: Podiumsdiskussion: Fair für Mensch und Tier
Das Bremer Lüderitz Musuem
Sonntag, 27. August 2017, 15:00 Uhr
Tag des guten Lebens
Sonntag, 03. September 2017, 17:00 Uhr
Rückkehr in die Heimat - Übergabe menschlicher Überreste an eine Maori-Delegation aus Neuseeland
Donnerstag, 14. September 2017, 15:00 Uhr

HP_Karoline_Linnert_84x81"In Fragen der fairen und ökologischen Beschaffung habe ich die BeN-VertreterInnen als kompetente Fachleute kennen und schätzen gelernt."

(Karoline Linnert, Senatorin für Finanzen der Freien Hansestadt Bremen)