Vor Ort war zunächst Zeit für ein intensives Kennenlernen. Über die Thematisierung von persönlichen Interessen stieg die Gruppe in erste Diskussionen über entwicklungspolitisch relevante Themen ein. Danach hatten die Kleingruppen des Jep die Möglichkeit, ihre Ideen und Aktionen vorzustellen und vom Feedback der Anderen zu profitieren. So plant beispielsweise die Kleingruppe „Nachhaltigkeit“ einen „Elektroschrottparcours“. Die Gruppe „Theorie und Kritik“ möchte eine Filmreihe organisieren, die Raum für die kritische Auseinandersetzung mit Filmen bietet, die sich mit entwicklungspolitischen Themen auseinandersetzen. Auf das Jep kommen also spannende Monate zu. Diese beinhalten auch die im November stattfindende Exkursion des Jeps nach Berlin, die während des Wochenendes geplant wurde. Sie soll neben einem Treffen mit der Bevollmächtigten Bremens beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit auch den Besuch anderer entwicklungspolitischer Institutionen beinhalten. Um das Jep (nicht nur in Berlin) nach außen präsentieren zu können, nahm sich die Gruppe viel Zeit, um über ihre innere Organisation und die Außenkommunikation des Jeps zu diskutieren.
Neben den Planungen und inhaltlichen Diskussionen wurde gemeinsam gekocht und ein Film geschaut und kritisch beleuchtet. Er stellt Entwicklungsstrategien von Deutschland und China in afrikanischen Ländern gegenüber. Abends versammelte sich die Gruppe bei einem Lagerfeuer, an dem die eine oder andere Diskussion weitergeführt wurde…

Bei einem Standbild zum Thema "Zuschauen ist keine Option" stellte die Gruppe ihre Kreativität unter Beweis:

Zuschauen

 

"Zur Zeit der Deutschen" - Drei Jahrzehnte Kolonialherrschaft in der Südsee
Dienstag, 12. Dezember 2017, 19:00 Uhr
Palästina - Wie der Krieg die Demokratie untergräbt
Mittwoch, 13. Dezember 2017, 19:00 Uhr
Methodenstammtisch zum Globalen Lernen
Donnerstag, 14. Dezember 2017, 17:00 Uhr

HP2_susanne_84x81"Durch die Kooperation mit anderen entwicklungs- politischen Organisationen im BeN gewinnen wir nicht nur Unterstützung im ideellen Bereich, sondern auch neue KundInnen für die fair gehandelten Produkte im Weltladen."

Susanne Mewis (Weltladen Bremen)