Faire Woche 2012

faire-wocheAm 12. September wurde die Faire Woche in Bremen von Bürgermeister Jens Böhrnsen eröffnet. Vom 14.09.2012 bis zum 28.09.2012 werden zahlreiche Veranstaltungen angeboten, bei denen sich die Besucher über das Thema Fairer Handel informieren können.

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Fairer Handel

Um menschenwürdige Lebens- und Arbeitsbedingungen zu fördern, arbeiten die Importeure des Fairen Handels – unter ihnen gepa, el puente und dwp - mit vielen Produzent*innen und Kooperativen in Afrika, Asien, Lateinamerika und anderen Regionen des Globalen Südens zusammen. Sie garantieren ihren Partnern langfristige Beziehungen und weltmarktunabhängige, stabile Mindestpreise.

Weitere wesentliche Kriterien des Fairen Handels sind:

  • eine Fairhandelsprämie, die soziale Gemeinschaftsprojekte unterstützt
  • direkte Handelsbeziehungen ohne Zwischenhändler
  • eine transparente Produktionskette
  • Vorfinanzierung für Saatgut bzw. Investitionen, damit Produzent*innen sich nicht verschulden müssen
  • Unterstützung bei der Umstellung auf biologische Landwirtschaft

Durch politische Lobbyarbeit setzen sich Organisationen des Fairen Handels dafür ein, ungerechte Handelsbedingungen und -strukturen auf dem Weltmarkt zugunsten einer gerechten Wirtschaftsweise zu verändern. Und: Die Akteure des Fairen Handels in Deutschland engagieren sich mit entwicklungspolitischer Bildungsarbeit für ein bewussteres Einkaufsverhalten hier bei uns.

Auch das BeN steht für den Fairen Handel – und beteiligt sich mit vielen anderen Akteuren daran, ihn in der Mitte der Gesellschaft zu verankern.

Alternatives Wirtschaften & Arbeiten in Bremen
Donnerstag, 26. April 2018, 17:00 Uhr
Symposium: Marx, Marxism and the Global South
Freitag, 04. Mai 2018, 08:00 Uhr
Symposium: Marx, Marxism and the Global South
Freitag, 04. Mai 2018, 08:00 Uhr

hp_mathiessen"Wir haben nur eine Erde. Wir müssen dafür sorgen, dass diese Erde für alle Menschen lebenswert ist. Dazu gehören Klimaschutz vor Ort und global, sowie die Zusammenarbeit mit den Menschen aller Regionen. Das BeN leistet einen wichtigen Beitrag zur Koordination und Unterstützung der Arbeit in Bremen und Bremerhaven."

Prof. Dr. Günter Matthiesen  (Nord-Süd-Forum Bremerhaven)