BGC Schwerpunktthema

BGC – SCHWERPUNKTTHEMA 2024

 

KLIMAKÜCHE –

ÜBER DEN TELLERRAND SCHAUEN!

Unsere Ernährung und ihr Einfluss auf Umwelt und  Klima.

 

Der Klimawandel wird immer deutlicher und seine Folgen für uns immer spürbarer. Hauptursache für die Erderwärmung sind die Treibhausgasemissionen, namentlich die Kohlendioxidemissionen, vor allem durch die Stromerzeugung, Industrie und den Verkehr.

 

Die Auswirkungen unserer Ernährung auf das Klima erhalten jedoch wenig Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit, obwohl sie wesentlich zur Klimabelastung beitragen: Vom Anbau über die Bearbeitung und Lagerung bis hin zum Transport entstehen jede Menge Treibhausgase.

 

Hierzulande gehen etwa 16 Prozent der Treibhausgasemissionen eines durchschnittlichen Privathaushalts auf die Ernährung zurück. Das entspricht ungefähr dem gleichen Anteil der Emissionen, die durch den Bereich Mobilität entstehen.

 

Darüber hinaus finden die klimatischen Folgen der Emissionen von Methan und Lachgas bisher noch weniger Beachtung in der Öffentlichkeit. Diese Treibhausgase sind deutlich klimaschädlicher als Kohlendioxid und stammen zum großen Teil aus der Landwirtschaft, durch die Viehhaltung und den Einsatz von Düngemitteln.

 

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Saisonale, regionale, biologisch erzeugte und fleischarme Lebensmittel stehen für eine gesunde und klimafreundliche Ernährung. Zahlreiche Kampagnen und Informationsmaterialien versuchen die Konsument*innen schon lange dafür zu sensibilisieren.

 

Nichtsdestotrotz liegt der Anteil von Bio-Produkten am gesamten Lebensmittelmarkt gerade bei knapp 7 Prozent in Deutschland. Der Fleischkonsum hierzulande ist letztlich zwar zurückgegangen, aber lag 2022 mit 52 kg pro Kopf und Jahr immer noch zu hoch.

 

Die BGC 2024 möchte bei Schüler*innen das Bewusstsein für die Auswirkungen unserer Ernährungsweise auf die Umwelt und das Klima stärken und sie zu einer umwelt- und klimafreundlichen Ernährung motivieren. Besonderes Augenmerk wird dabei auf den Fleischverbrauch und die ökologischen Folgen der Massentierhaltung gelegt, die nicht nur hohe Treibhausgasemissionen verursacht, sondern auch zu Waldrodungen, intensivem Pestizideinsatz, Verunreinigung des Grundwassers und Biodiversitätsverlusten führt.