Junges Globales Engagement

#jung   #global    #engagiert

Hinweis: Wir bemühen uns, in diesem Text eine einfache Sprache zu verwenden. Das kann ungewohnt sein, ist für uns aber wichtig.

 

Hier haben wir einige Begriffe in einfacher Sprache erklärt.

Solltest du Anmerkungen zu dem Text haben, dann gerne an Christiane Mache mailen.

Junges globales Engagement …

Junges Globales Engagement setzt eine Auseinandersetzung mit Kolonialismus und Postkolonialismus voraus.

 

Kolonialismus meint die Eroberung anderer Länder. Damit verbunden ist die Unterwerfung, Vertreibung, und auch Ermordung anderer Völker. Viele Länder des Globalen Nordens  haben das viele Jahrhunderte lang vor allem im Globalen Süden getan.

 

Kolonialismus hat mit Rassismus zu tun. Postkolonialismus beschreibt, dass auch heute Ungerechtigkeiten bestehen, die aus der Zeit des Kolonialismus kommen. Es ist wichtig die Art des Denkens aus der Kolonialzeit zu verlernen. Sonst ist der Kolonialismus mit seinen schlimmen Folgen niemals ganz weg.

 

Außerdem ist es wichtig, einander zuzuhören. Häufig gibt es hier im Globalen Norden Ideen, was gut oder schlecht ist. Andere Ideen aus dem Globalen Süden werden weniger oder gar nicht gehört. Begegnung und miteinander sprechen, kann helfen um einander besser zu verstehen und gemeinsam Lösungen für die Probleme unserer Zeit zu finden.

 

Junges Globales Engagement versucht deshalb junge Menschen zusammen zu bringen. Wichtige Themen sind Postkolonialismus und Nachhaltigkeit.

Warum wollen wir globales zivilgesellschaftliches Engagement junger Menschen fördern?

 

 

Dies sind unsere Projekte

Junge Menschen sind die Zukunft. Wir möchten jungen Menschen zwischen 14-30 Jahren helfen, sich zu engagieren. Du kannst selber aktiv werden!

 

 

So kannst Du mitmachen

 

Du bist zwischen 14 und 30 Jahre alt und interessierst dich für globale Gerechtigkeit? Dann schau dir die einzelnen Projekte POSTKOLONIALES BREMEN, ZUHÖREN NEU LERNEN und HANDABDRUCK genauer an.

 

Melde Dich gerne bei Nadja, wenn Du eine Frage hast oder mitmachen möchtest:

 

nadja.zimmermann@ben-bremen.de

 

Der Arbeitsbereich Junges Globales Engagement verändert sich gerade.

 

Es gab mehrere Jahre eine Gruppe namens ‚Junges entwicklungspolitisches Forum‘ (Jep). Das war eine kleine Gruppe, die sich für mehr globale Gerechtigkeit und Solidarität  eingesetzt hat. Sie haben zum Beispiel Seminare zu Themen wie Klima organisiert.

 

Die Gruppe hat lange darüber gesprochen, was Entwicklung ist. Entwicklung ist ein Prozess, bei dem etwas entsteht oder sich etwas verändert. Weltweite Entwicklung von Ländern heißt, dass sich die Lebenssituation der Menschheit dauerhaft verändert.

 

Hier in Deutschland haben wir oft eine genaue Vorstellung davon, wie das geht. Aber es gibt ganz verschiedene Meinungen dazu, wie eine gute Entwicklung aussieht. Den einen ist es wichtiger, dass alle viel Geld verdienen. Den anderen ist wichtiger, dass alle Kinder zur Schule gehen können. Andere finden wichtiger, dass die Umwelt sauber ist.

 

Die Ideen zu guter Entwicklung aus dem globalen Süden werden oft nicht gehört. Das ist nicht fair. Wir wollen uns deshalb mit Alternativen zu der Entwicklung, die wir aus Deutschland kennen, beschäftigen.